Türen

Türen

Die Türen – wieder ein Recycling-Projekt. Die Idee dahinter war die alten Türen auszutauschen, da sie einen kleinen Nikotinschaden hatten und auch nicht besonders schön waren. Die Türen in dunkler Eiche(?)-Rustikal waren mal wieder ein Spende von meiner Schwester. Nun lagerten die neuen alten Türen ziemlich lange in der Garage und danach in der Wohnung unten, bevor ich was mit ihnen angefangen habe. Erster Schritt: Alte Türen entfernen. Zweiter Schritt: Neue Türen schleifen & lackieren. Dritte Schritt: Einbauen.

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#4 Türzargen lackieren. Das soll man erst machen, wenn die Zarge eingebaut ist, da sie dabei sonst zerkratzen könnte. Nun sind die dunklen Zargen aber erstmal eingebaut & ich denke diese Kombination aus weißer Tür & dunkler Zarge könnte mein Provisorium werden, welches unter Umständen erst einmal so bleiben wird. Meine Motivation für Schleifen ist auch einfach so so so gering…

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La salle de bains – Das Badezimmer

La salle de bains – Das Badezimmer

Im September letzten Jahres fing das Bad an zu wachsen. Damals sollte alles viel schneller gehen – aber manchmal kommt es anders als man plant. Die Umsetzung der Träume in die Realität können manchmal echt schwierig sein. Es begann zunächst mit der Vergrößerung des Badezimmers, indem die Wand zur ehemaligen Küche eingerissen wurde. Nachzulesen hier. Wie das so war und wie das überhaupt geht, kann man hier lesen. Immer wieder galt das Bad als die problematische Stelle in dem Renovierungsgeschehen. Der Abriss hat einfach sehr aufgehalten. Hier ist weiter mehr dazu geschrieben & es fehlen sogar noch die Bodenbilder.

 

Links wurden die Bodenplatten samt Fliesen von meinem Vater mit Hilfe von Hammern, Meißeln und Stemmeisen vorsichtig entfernt. Es tauchten die wunderbaren Dielen auf, die bis auf ein Loch völlig in Ordnung waren. Der Boden hat nach einer intensiven Schrubb-Erfahrung eine sehr schöne Patina, die erstmal so bleiben soll. Außerdem habe ich einfach keine Lust auf Schleifen.

Die nächste Baustelle war die neue Wand, um eine kleine Kammer als Abstellraum vom alten Bad abzutrennen. Die alte Badezimmertür wurde zum Kammereingang. Ich habe an zwei Wochenenden eine Wand aus Holz und zwei Glasscheiben gebaut. Die basiert auf einem Ständerwerk aus Kanthölzern, an welches Bodenplatten aus dem Wohnzimmer aus dem OG geschraubt wurden. Wiederverwendung 2.0! Die Scheiben wurden mit Montagekleber und Leisten passgenau eingebaut. Die Wand hält so einiges aus! Während des Baues habe ich mich immer mal zum Testen an die Kanthölzer gehängt oder versucht die Wand weg zudrücken. Aber ohne Erfolg – die hält!

 

Nachdem also der Abriss abgeschlossen & die neue Wand errichtet war, konnten die Handwerker loslegen – sie bauten mir eine super Vorwand mit allen neuen Zu-/Abflüssen. Daraufhin musste ich mich entscheiden, welche Fliesen ich wie verlegen will. Die wunderbaren Fliesen habe ich als Restposten in meinem Baumarkt des Vertrauens für wenig Geld erworben und bin immer noch jeden Tag sehr zufrieden mit meiner Auswahl.

 

Letztendlich gewann die Verlegeart „Wilder Verband“. Man fängt in einer Ecke mit dem fliesen an und nimmt den abgeschnittenen Rest am Ende wieder für den Start in der nächsten Reihe. Danke an Timm & Gina für ihr Unterstützung. Ohne die Expertise meines Bruders hätte ich das nicht gekonnt. Ich habe mich dann noch kreativ an einem Mosaik ausgetobt & dann alles in grau verfugt. Mit zwei Holzplatten hatte ich perfekte Abschlüsse für die Oberflächen gefunden.

 

Die neue Wand bekam noch eine alte neue Tapetenverkleidung und Rike & ich bauten Waschbecken, Klo, Armaturen und Spültaste an. Die Entscheidung für einen Wasserhahn bzw. für die Spültaste war übrigens mal wieder eher schwierig & daher langwieriger als geplant. Ich habe beides übers Internet bestellen müssen, weil mir im Baumarkt diesmal nichts gefiel, bzw. ansatzweise bezahlbar war. Das Klo kam & blieb in dem Bad, aber das Waschbecken ist auch wieder recycelt. Es stammt aus dem Haus meiner Schwester & deren Freund – etwa aus den 50ern. Ich finde das Blau einfach nur wunderschön. Durch Spiegel, Wandhalterungen, einer neuen Klobrille und Pflanzen wurde der Raum zum zweit schönsten der Wohnung – gleich nach der Küche.

 

Hier noch eine Hommage an die Strickkünste meiner Mutter & für einen Vergleich der Holzböden der anderen Zimmer mit dem im Bad, bzw, von geschliffen & nur gesäubert.

 

Die Küche

Die Küche

Diese Woche beschreibe ich die Entwicklungen in der Küche etwas genauer. Alles begann letztes Jahr im Herbst mit der Bodenarbeit. Die Wände waren schon „mit ohne“ Tapeten und vom Vormieter weiß gestrichen. Der Raum war vor 20 Jahren bereits die Küche und auch mein Vater hatte damals den Boden abgeschliffen & lackiert. Daher war es in diesem Raum nicht allzu anstrengend den alten bereits dünn gewordenen Klarlack ab zu bekommen.

Danach mussten die Leitungen (Frisch-/Abwasser) von den Profis verlegt werden. Dank dem Keller unter der Wohnung war dies weitestgehend unproblematisch. Dann kam die Elektrik dran, die ich mit meinem Vater zusammen verlegt habe. An einer völlig weißen Wand musste ich mir also zunächst überlegen wo ich in Zukunft was wann an den Strom anstecken möchte. Das war gar nicht so einfach! Wir haben Steckdosen von einer Seite auf die andere verlegt, verdreifacht, aus einem Lichtschalter noch eine Steckdose gezaubert, die Herdleitung von nebenan (wieder durch den Keller) auf die richtige Seite gelegt und den Herd angeschlossen. Zum Schluss wurde noch eine Aufputzsteckdose für Dunstabzugshaube und Licht installiert. Dann lagen alle Leitungen fertig an den richtigen Orten und die Möbel konnten aufgebaut werden.

Die Küche (Ikea FAKTUM) war ein Schnapper bei Ebay kleinanzeigen und wurde bereits seit Herbst in der Garage & im Keller gelagert. Erst Ende Januar konnte sie in die Wohnung einziehen. Mit Hilfe einer Metallleiste und dicken Dübeln aus dem Baumarkt konnten die Hängeschränke dann doch an die sehr poröse Schlackewand angeschraubt werden. Da die Wand sehr dünn ist, hatte ich fast schon mit Hängeschränken abgeschlossen und mir ein einfaches langes Regalbrett vorgestellt. Die Schränke ermöglichen aber doch weit mehr Stauraum als ein Regalbrett.

Das Spülbecken habe ich dann trotz zu großem Ausschnitt in die neue Arbeitsplatte eingebaut (geölte Akazie). Der Trick sind Leisten. Ich liebe Leisten! Die ehemals L-förmige Küche wurde dank der Kreativität von Linda und der neuen Küchenserie von Ikea (METOD) zu einer geraden Küchenzeile umgebaut. Die Baulücken konnten durch zwei Schubladen und einem kleinen offenem Schrank (rechts) erfolgreich geschlossen werden und fügen sich ganz gut ins Gesamtbild ein. Damit ist bewiesen, dass sich FAKTUM sehr wohl mit METOD kombinieren lässt – gegen aller Meinungen von Mitarbeitenden bei Ikea.

So wuchs das ehemalige Büro zu einer Küche heran. Durch ein Sofa, dem großen Tisch und dem passendem Buffetschrank ist sie eine richtig schöne und gemütliche Wohnküche geworden. Mein Lieblingsraum in der Wohnung!

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Foto-Update zum Update

Foto-Update zum Update

Es folgen nun verschiedene fotografische Zeugnisse, die teilweise in späteren Beiträgen nochmal genauer beschrieben werden.

Der erste Fotoblock betrifft im weitesten Sinne die Tischlerarbeiten. Z.B. wurden alte Türen durch weißen Lack aufgewertet und ich habe die Kammer vom neuen Bad mit einer Wand abgetrennt, die auf einer Holzkonstruktion basiert (dazu in einem anderen Beitrag mehr!). Ja , und dann waren noch richtige Tischler da, um mir drei neue Fenster einzubauen – natürlich passend zu den oberen neuen, also mit Mittelbalken.

Aber auch im Bad und in der Küche wurde ordentlich geschuftet. Nach einem weiteren sehr anstrengenden Tag mit Abbrucharbeiten im Bad wurden wir mit Bodenplatten belohnt, die sich ohne größere Probleme von den super erhaltenen Dielen lösen ließen. Danach konnten wieder die Experten ran & bauten mir eine WC-WB-Vorwand, an der das WC und das Waschbecken montiert werden soll (auf dem Foto sieht man auch meine fertige Wand).  In der Küche haben mein Vater und ich nach einem schwierigen Entscheidungsprozess nicht nur Hängeschränke an die Wand geschraubt, sondern vor allem auch sämtliche Stromfragen geklärt – Herd angeschlossen, Sicherungen überprüft, Steckdosen neu verlegt, bzw. abgeklemmt usw. Dadurch entstand auf der einen Seite die Möglichkeit einer Nasszelle / Dusche, wo vorher Strom für eine Küchenzeile verlegt war. Auf der anderen Seite entstanden Steckdosen für die neue  zukünftige Küchenzeile.

Dank der fortgeschrittenen Arbeiten, konnte ich mit Freundinnen aber bereits auch schon Silvester im Erdgeschoss feiern. Es folgt ein Foto vom „Handwerkerraum“, in dem ich lackiert und Türzargen zusammenschraubt habe. Das dritte Foto zeigt die fertige Vorwand. Fliesen wurden mit meinem Bruder verlegt, verfugt habe ich dann alleine, noch ein Brett oben drauf & fertig ist das Bad! 🙂

Nachdem dann auch die Türzargen ausgeschäumt & die weißen Türen eingesetzt waren, habe ich dann zielsicher schon mal mit der Einrichtung angefangen.  Die Küche sah lange schon fertig aus, wackelte aber, das Wasser war nicht angeschlossen & es gab noch bauliche Lücken. In dem vorderen „Handwerkerzimmer“ wurde es mit einem Sofa richtig gemütlich.

Das Endergebnis könnt ihr dann entweder live bei einem Besuch bestaunen, oder ihr wartet noch ein bisschen, dann wird es auch hier bald zu sehen sein, denn tatsächlich habe ich den Umzug ganz spontan zwei Tage vor meinem 30. Geburtstag geschafft. Es war zwar die dritte Deadline, die ich mir gesetzt hatte – aber alle guten Dinge sind ja nun mal drei. Es sollte wohl so sein.

Update Jan, Feb & März 2018

Update Jan, Feb & März 2018

Nun ist hier wochen-, ja monatelang nichts geschehen. Zeit für ein kleines Lebenszeichen!

Im Erdgeschoss ist so einiges passiert. Es dauerte leider alles länger als gedacht. Handwerksbetriebe haben wirklich viel zu tun & ließen auf sich warten. Gleichzeitig sind die Dinge, die in Eigenregie passieren können so viele gewesen, dass die Masse mich teilweise erstarren ließ. Immer mal wieder gab es aber sehr produktive Wochenenden oder Feierabende. Vor allem die letzten Wochen waren sehr konstruktiv:

Neben den neuen Fenster (Januar) wurden von externen Dienstleistern auch die Wasserleitungen verlegt. Die Küche bekam ihre Anschlüsse im neuen Raum (Januar) und im Bad wurde die Vorwand für Toilette und Waschbecken installiert (Februar). Ich habe mit meinem Vater zusammen die Küche aufgebaut (Januar). Drei von vier Türen sind weiß lackiert und die rohen Wände wurden schon teilweise verputzt (März). Eine Abstellkammer ist in dem Türbereich des ehemaligen Bades entstanden. Dort habe ich eine Wand mit Oberlichtern gebaut (Februar). Dank der Hilfe meines Bruders befinden sich inzwischen auch Fliesen an der Wand für Toilette & Waschbecken (März). Verfugt wird in den nächsten Tagen. Die Türzargen werden dann an Ostern endlich fest eingebaut.

Grob plane ich zu meinem Geburtstag (Mitte April) die Wohnung fertig zu haben. Ich bin gespannt, ob ich das schaffe!

Fotos zu den oben beschriebenen Ereignissen folgen in der nächsten Woche!

Nach dem Schleifen ist vor dem Schleifen.

Nach dem Schleifen ist vor dem Schleifen.

In dieser Woche haben wir den Boden lackiert. Zwischen den Lackschichten wurde immer wieder geschliffen, aber nach der dritten Schicht Lack und drei Tagen anstrengender Bodenarbeit war der Boden endlich wunderbar glatt und damit dann auch fertig. Danke an Rike für die Hilfe und vor allem auch für ihre fleißigen Momente, während ich arbeiten war. Nun geht es den Türen an den Kragen! Diese werden auch noch lackiert – also nach dem Schleifen…